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Reiseinformationen Bali

Infos & Tipps für Reisen nach Bali mit Kindern

Vorstellung des Landes

Vor einer Familienreise ergeben sich häufig Fragen rund um das Reiseland. Hier finden Sie interessante Infos rund um einen Bali Urlaub mit Kindern.

  • Die im Indischen Ozean gelegene Insel Bali gehört zu Indonesien und ist die westlichste der kleinen Sundainseln. Ein Großteil der nur ca. 5.600km² Insel ist hügelig bis gebirgig und es gibt einige große Vulkane. Der höchste Vulkan, der Gunung Agung, ist sogar über 3.000 Meter hoch.

  • Da die Insel sehr dicht am Äquator liegt, sind die Temperaturen auf Bali während des ganzen Jahres relativ hoch und liegen um die 28 bis 32 Grad. Das Klima ist tropisch heiß und typische Jahreszeiten, wie wir sie kennen, gibt es nicht. Von April bis Oktober gibt es eine Trockenzeit und von November bis März eine Regenzeit. Während in der Trockenzeit fast ausschließlich die Sonne scheint, gibt es während der Regenzeit kurze monsunartige Schauer – aber auch dann lässt sich die Sonne zwischendurch blicken. Den meisten Regen gibt es im Gebirge und im Süden der Insel. Zu dieser Zeit erblüht auch die Vegetation in ihrer vollsten Pracht. Auch die Wassertemperaturen um die Insel verändern sich kaum, sie liegen das ganze Jahr über zwischen angenehmen 27 und 29 Grad.

  • Auf Bali leben ungefähr 4,5 Mio. Menschen. Davon leben etwa 700.000 in der Hauptstadt Denpasar, welches im Süden der Insel liegt. Die Mehrheit der Bevölkerung sind hinduistische Balinesen, der Anteil der Einwanderer aus Java, anderen asiatischen Ländern, Australien und Europa steigt aber jährlich. 89 % der Einwohner sind ethnische Balinesen und 5 % Chinesen. Außerdem leben auf der Insel auch Europäer sowie Menschen der Insel Java. Die Bevölkerungsdichte ist sehr hoch, ein Großteil der Menschen lebt in den Städten im Süden der Insel. Dennoch ist die Landflucht hier nicht so stark ausgeprägt, wie in anderen Teilen der Welt.

  • Die balinesische Küche ist von chinesischen, indischen, portugiesischen, holländischen und britischen Einflüssen geprägt. Typisch sind Reis- und Fleischgerichte. Dazu kommen landestypische Beigaben wie Sambals und würzig-scharfe, aber mitunter auch süß-bitter schmeckende Gewürzpasten.
    Sambals bedeutet, dass viele frische Chilischoten verwendet wurden. Diese und Zitronengras, Kurkuma, Knoblauch, getrocknete Garnelenpaste, Essig, brauner Zucker, Limettensaft und zahlreiche andere Zutaten werden zu einer Soße gemischt und in heißem Öl gebraten. Daneben sind beliebte Beilagen Chutneys aus Essig, exotischen Früchten, Chilischoten, Zitronensaft und Ingwer. Die für Asien typische Garküchen werden Warung genannt und sind eine Mischung aus Imbissbude, Kiosk, Kneipe und Café. Es gibt sie in unterschiedlicher Ausstattung und Preisklasse. Es lohnt sich auf jeden Fall, hier zumindest einmal Essen zu gehen, zumal hier immer die Klassiker der balinesischen Küche angeboten werden.

    Klassische Gerichte sind Baso, eine Suppe aus scharfer Brühe mit Reisnudeln, Gemüse und Fleischstückchen sowie Satay, das sind Fleischspieße. Auch die balinesischen Fischspeisen sind sehr beliebt und die Palette an tropischen Früchten ist reich und bunt.

    In vielen Touristenorten gibt es mittlerweile auch eine Vielzahl an internationalen Restaurants in denen man Klassiker wie Pizza, Pasta, Tacos, Burger und Steaks essen kann. 

    Bei der hohen Luftfeuchtigkeit auf Bali sollte man sehr viel trinken. Mineralwasser, Tee und Säfte werden überall angeboten. Tee ist das indonesische Nationalgetränk, zur Erfrischung wird dieser eisgekühlt serviert und zum Essen warm. Vorsicht: Manchmal wird der Tee auch mit Eiswürfeln serviert, wir empfehlen Ihnen auf diese zu verzichten. Der Kaffee auf Bali wird auf türkische Weise serviert und als Mokka zusammen mit dem Kaffeesatz serviert.

    Bei Touristen sind die unter europäischen Lizenzen gebrauten Biersorten sehr beliebt. Bei den Balinesen wird besonders bei festlichen Anlässen der sogenannte Palmwein getrunken, welcher milchig aussieht und leicht säurig schmeckt, auch Reiswein ist hier beliebt. An der Nordküste reifen rote Trauben, welche zum Hatten Wein verarbeitet werden, ein Rosé der gut zu pikanten indonesischen Gerichten passt.

  • Frühzeit
    Schon Anfang der Bronze- und Eisenzeit war Bali besiedelt. Dies wird von dem riesigen Bronzegong in Ubud belegt. Ab dem 1. Jhr. brachten Händler, Brahamen und buddhistische Mönche indische Einflüsse nach Westindonesien, ab dem 10. Jhr. setzte auf Bali eine Hinduisierung ein. König Airlanga, welcher zur damaligen Zeit an der Macht war, vereinte Java und Bali unter seiner Herrschaft. Nach seinem Tod entstanden auf dem unabhängigen Bali kleine Fürstentümer. Ende des 13. Jhr. bildete sich auf Ostjava das hinduistische Majapahit Imperium, dem Bali 1343 als Provinz angegliedert wurde.

    Islamisierung und Kolonialisierung Indonesiens
    Da der Islam in vielen Teilen Asiens vordrang, zerfiel das Majapahit Imperum 1520 und Bali wurde zur letzten Zufluchtsstätte für Hindus. Hindu-javanische Adlige haben auf Bali das Königshaus von Gelgel gegründet und deren Macht erstreckte sich über ganz Bali. 1596 begannen die Niederländer Westjava zu kolonialisieren, wobei sie an Bali erst 1846 Interesse zeigten. Zu dieser Zeit war Bali in circa ein Dutzend Königreiche zerfallen. Die Niederländer eroberten Bali beginnend im Norden und unterwarfen bis Anfang des 20. Jhr. weitere Regionen der Insel. Um den Holländern zu entgehen, zog das Königshaus von Badung (heute Denpasar) 1906 mit dem gesamten Hofstaat in die rituelle Selbstvernichtungsschlacht.

    Unabhängigkeit
    1942 endete die niederländische Kolonialherrschaft und die Japaner eroberten das Land. Zwei Tage nach deren Kapitulation verkündete Sukarno am 17.08.1945 die Unabhängigkeit der Republik Indonesien. Trotz der erbitterten Versuche Hollands, die Indonesier zu unterwerfen wurde Sukarno 1950 zum Präsidenten gewählt. Es folgten schwierige Jahre mit großen, wirtschaftlichen Problemen und Ausschreitungen. Nach einem gescheiterten kommunistischen Putschversuch am 30.09.1965 folgte ein Massaker bei dem geschätzt bis zu 1 Mio. Kommunisten umkamen, alleine auf Bali wurden 100.000 Menschen getötet.

    Suharto
    Nach Sukarno folgte General Suharto, welcher 1966 an die Macht kam. Zwar galt das Regime als eines der stabilsten der Dritten Welt, dennoch wurden alle hinderlichen, politischen und sozialen Kräfte unterdrückt. Der Präsident hatte weitreichende Vollmachten und erstickte Unzufriedenheit direkt im Keim, denn seiner Meinung nach kam erst die Entwicklung, dann die Freiheit. Als es 1997 zur asiatischen Wirtschaftskrise kam, erfasste diese auch Indonesien und die über Jahrzehnte angestaute Unzufriedenheit entlud sich in Protesten. Auf dem Höhepunkt des Volksaufstands im Mai 1998 glichen teile Jakartas Schlachtfeldern und Suharto trat zurück.

    Demokratie
    Seit Suharto blüht in Indonesien eine Art Glasnost auf, es wird offen über Menschenrechtsverletzungen und Korruption gesprochen. Trotz der von muslimischen Terroristen auf Bali ausgeübten Anschläge gelang es dem Präsidenten Susilo Bambang Yudhoyono eine neue und friedliche Ära einzuleiten. Yudhoyono hatte 2004 die ersten direkten Präsidentschaftswahlen gewonnen und wurde 2009 in seinem Amt bestätigt. 2014 wurde die demokratische Partei zur stärksten Macht gewählt und der Gouverneur von Jakarta wurde zum Präsidenten gewählt – eine erneute politische Wende für das ganze Land.

    Wirtschaft
    Der bedeutendste Wirtschaftsfaktor auf Bali ist der Tourismus, obgleich die meisten Menschen in der Landwirtschaft tätig sind (ca. 75 %). Hauptsächlich wird Reis angebaut, dieser wird aber vorwiegend zum Eigenbedarf angebaut. Weitere Produkte, die zum Teil auch exportiert werden, sind Kokosnüsse, Chilis, Kaffee, Erdnüsse, Zwiebeln, Sojabohnen, Gewürznelken und andere Obst- und Gemüsesorten. Der Fischfang spielt zwar nur eine kleine, dafür aber traditionsreiche Rolle. Die Textilindustrie und auch das Kunsthandwerk verzeichnen auch international Erfolge. Indonesien ist außerdem reich an mineralischen Stoffen und zählt weltweit zu den Hauptexporteuren von Kohle, Zinn, Nickel, Kupfer, Bauxit und Gold. Es gibt auch Gas und Erdöl, da diese Erträge seit 1995 sinken muss das Land zunehmend Erdöl importieren. Des Weiteren besitzt Indonesien großen Holzvorkommen und exportiert Agrarprodukte wie Palmöl, Kautschuk, Kakao, Tee, Kaffee und Tabak. Viele Menschen arbeiten zudem in der Textil- und Bekleidungsindustrie sowie in der Möbelindustrie. Bei Grundnahrungsmitteln wie Reis, Mais, Soja, und Zucker ist Indonesien zum Teil auf Importe angewiesen. Der Dienstleistungssektor ist der wichtigste Wirtschaftssektor des Landes, gefolgt von industrieller Fertigung, Bergbau und Bauwirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft/ Fischerei, Handel und Transport. In den letzten Jahren hat sich dank der neuen Regierung vieles zum Besseren gewendet und die Wirtschaft erholt sich nach und nach.

    Politik
    Indonesien ist ein Vielvölkerstaat und in 27 Provinzen gegliedert, von denen Bali eine ist. Denpasar ist Sitz des Gouverneurs, der direkt dem Innenministerium in Jakarta untersteht. Das Land ist eine Präsidialrepublik. Der Präsident ist Regierungschef und ernennt und entlässt die Minister. Seit 2004 werden der Präsident und mit ihm der Vizepräsident für fünf Jahre direkt vom Volk gewählt. Die direkte Wiederwahl ist nur einmal möglich.

  • Die Mehrheit der Balinesen sind Hindus, jedoch herrscht hier kein so strenges Kastenwesen wie in Indien. Die Kaste der „Unberührbaren“ gibt es nicht und Hochzeiten zwischen den Kasten sind möglich, es wird nämlich großen Wert auf die Harmonie und die Solidarität der Menschen untereinander gelegt. Dieser Hinduismus enthält außerdem buddhistische Elemente sowie altmalaiische Vorstellungen, wie den Glauben an die Beseeltheit der Natur und die Vergöttlichung der Ahnen.

    01. Januar                Neujahr

    08. Februar              Chinesisches Neujahr

    28. März                   Neujahrstag auf Bali (Nyepi)

    März/April                 Ostern

    01. Mai                     Tag der Arbeit

    11. Mai                     Waisak (Buddahs Geburtstag)

    17. August                Indonesischer Unabhängigkeitstag

    1. Dezember             Geburtstag des Propheten Muhammed

    25. – 26. Dezember  Weihnachten

  • Im Gegensatz zum restlichen Indonesien sind die meisten Menschen auf Bali Hindus, die Religion wird hier jedoch lange nicht so streng wie in Indien ausgeübt. Wie schon erwähnt, sind sogar Hochzeiten zwischen den Kasten möglich, denn viel wichtiger ist den Balinesen die Solidargemeinschaft der Dörfer. Alles wird hier gemeinsam entschieden und ausgeführt. Die Kultur auf Bali ist von zahlreichen Traditionen geprägt, so sind die Menschen sehr eng mit der unsichtbaren und magischen Welt verbunden, was als Garant für fortwährendes Glück gilt. Neben zahlreichen besonderen Bräuchen gibt es auf Bali noch immer Schamanische Heiler. Ein paar dieser Bräuche sind das Verteilen der Opfergaben und Rituale um die bösen Kräfte zu vertreiben. Kinder gelten als heilig: Wenn ein Kind auf die Welt kommt, erhält es die ersten 105 Tage keinen Namen. Man sagt es schwebe drei Monate lang auf den Wolken und immer in den Armen der Mutter. Nach 105 Tagen findet ein Fest statt, bei dem das Kind die irdische Welt betritt und einen Namen erhält, im weiteren Leben der Balinesen folgen zahlreiche solcher Rituale.

  • Die Amtssprache von Indonesien ist Indonesisch, auf Bali spricht jedoch ein Großteil der Menschen Balinesisch. Aufgrund der Tourismusbranche ist Englisch ebenfalls verbreitet. Balinesisch ist die Sprache der Hindubevölkerung der Inseln Bali und Lombok. Studien zufolge wird die Balinesische Sprache ein bisschen von der indonesischen verdrängt, da immer mehr Indonesier vom Festland auf die Insel kommen, um dort zu arbeiten. Außerdem schreiben selbst Balinesen in indonesischer Schrift.

  • Indonesien gehört weltweit zu den größten Erzeugern von Treibhausgasen, gleichzeitig sind hier die ersten Folgen des Klimawandels schon zu spüren. Durch die Erweiterung des Tourismus und der Landwirtschaft wurde auch auf Bali viel Platz und Wald eingebüßt. So wird dem Umweltschutz auf Bali erst seit kurzer Zeit Beachtung geschenkt. Noch immer wird der meiste Müll irgendwo hingeschmissen und das Abwasser ins Meer geleitet, auch die Regierungskampagnen zeigen noch nicht die erhoffte Wirkung, außer dass es an touristischen Orten mehr Mülleimer gibt. Ein weiteres Problem ist die große Anzahl an Motorrädern, welche zunehmend die Luft, insbesondere in der Hauptstadt Denpasar, verschmutzen. Ein Umdenken findet nur langsam statt. Hinzu kommt, dass auch der Schiffsverkehr rund um Bali immer mehr zunimmt, sodass die Bootsmotoren das Wasser verunreinigen und kaputte Anker die Korallenriffe beschädigen. Zukunftsaussichten sind, dass auf Bali auch immer mehr Wert auf den „grünen Tourismus“ gelegt wird und viele Projekte sich dem Umweltschutz verschrieben haben. Einige Projekte auf Bali widmen sich außerdem dem Schutz und Wiederaufbau von Riffformationen.

    Im Westen der Insel findet man im Bali-Barat-Nationalpark vorwiegend tropische Wälder. Hier wachsen Edelhölzer wie Mahagoni, Pinien und Zweiflügelfruchtbäume. Im Süden gibt es besonders viele Palmenwälder und im Osten der Insel gibt es aufgrund der Gebirge eine eher dünne Vegetation und schwarze Lavasteine. Zudem bestimmen die zahlreichen Reisterrassen das landschaftliche Bild von Bali, besonders viele Reisfelder gibt es im Landesinneren der Insel. Als heilig gilt der Banyan-Baum, eine für Asien typische Feigenbaumart. Er ist besonders verehrenswert, da Siddharta Gautama in Südindien unter einem dieser Bäume zur Erleuchtung gelang. Balis üppige Pflanzenwelt dient in erster Linie zur Versorgung der Bevölkerung, so wachsen auf den zahlreichen Plantagen Ananas, Bananen, Gemüse, Kaffee, Kokos- und Betelnüsse.

  • Auch die balinesische Fauna ist sehr vielfältig. Zwar gilt der einst auf Bali lebende Königstiger als ausgerottet, jedoch findet man immer noch kleine Krokodilarten, Warane, Leguane und Schildkröten vor. Besonders im Dschungel gibt es Schlangen, von denen ein paar auch giftig sind. Zudem gibt es hier zahlreiche wilde Affen und eine bunte Vielzahl an tropischen Vögeln. Neben vielen Papageien- und Finkenarten ist Bali die letzte Heimat der Bali-Finken, eine vom Aussterben bedrohte Vogelart von denen nur noch ungefähr 200 Exemplare auf der Insel leben. Fledermäuse und Flughunde werden als heilig angesehen. Der Gecko, eine asiatische Echsenart, ist sehr weit verbreitet. Als Nutztiere werden besonders Wasserbüffel, aber auch Hängebauchschweine, Bali-Rinder, Gänse und Hühner gehalten. Da der restliche Teil Indonesiens islamisch ist, kommt auch der Schweinezucht auf der Insel eine gewisse Bedeutung zu, so werden Spanferkel und Schweine bis nach Hong Kong exportiert.

    Das Meer rund um Bali ist sehr fischreich, vor allem Thunfische und Barsche werden gefangen. Da das Meer nach balinesischen Glaubensvorstellungen voller böser Geister und Dämonen ist, kommt der Fischerei keine große Bedeutung zu. Die schwarz-weiß gebänderte Seeschlange wird hingegen als heilig verehrt.

Reisetipps und Hinweise

Hier finden Sie aktuelle Einreisebestimmungen, praktische Hinweise und sonstige Tipps für Ihre Reise mit Kindern nach Bali.

  • Reisepass
    Reisedokumente müssen mindestens sechs Monate nach Einreise gültig sein. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.

    Visum
    Mit dem Reisepass oder dem Kinderreisepass können deutsche Staatsangehörige je nach Zweck, Reiseroute und Dauer des Aufenthaltes in Indonesien entweder
    • visumfrei einreisen
    • bei der Einreise ein „Visa on Arrival“ erhalten oder
    • vor der Einreise bei der zuständigen Auslandsvertretung der Republik Indonesien ein Visum beantragen

    Einreise ohne Visum („Visa free visit“)
    Ohne Visum können Deutsche unter folgenden Bedingungen einreisen:
    • Reisepass bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültig
    • Weiter- oder Rückflugticket vorhanden
    • Aufenthalt von höchstens 30 Tagen Aufenthaltszweck: Tourismus, Besuch von Familienangehörigen oder Freunden, kulturell und soziale Zwecke, Teilnahme an Seminaren als Zuhörer, Teilnahme an internationalen Ausstellungen, Flughafentransit oder offizieller Besuch (Dienstreise von Angehörigen staatlicher Stellen)

    Die visumfreie Ein- und Ausreise ist über die internationalen Flughäfen Soekarno-Hatta (Jakarta) und Ngurah Rai (Denpasar/Bali) sowie viele andere Grenzübergangsstellen möglich, jedoch nicht über alle Grenzübergangsstellen. Auskünfte hierzu erteilen die Auslandsvertretungen der Republik Indonesien.

    Die Flughafensteuer von bis zu 200.000,- IDR je Passagier ist meist im Preis für das Flugticket enthalten. Es wird empfohlen, im Zweifel bei der Fluggesellschaft nachzufragen, ob dies der Fall ist.

    Für weitere Fragen können die zuständigen balinesischen Behörden oder Botschaften kontaktiert werden:

    Deutsche Staatsbürger:
    Für nähere Informationen für die Einreisebedingungen für Deutsche Staatsbürger wenden Sie sich bitte an die Botschaft des Landes Indonesien in Berlin:

    Botschaft der Republik Indonesien
    Lehrter Strasse 16-17
    10557 Berlin

    Tel: +49 3047 8070
    Fax: +49 3044 7371 42

    Website: http://www.kbri-berlin.org

    Österreichische Staatsbürger:
    Für nähere Informationen für die Einreisebedingungen für Österreichische Staatsbürger wenden Sie sich bitte an die Botschaft der Republik Indonesien in Wien:

    Botschaft der Republik Indonesien
    Gustav-Tschermak-Gasse 5-7
    1180 Wien, Österreich

    Tel. (+43 / 1) 476 230
    Fax (+43 / 1) 479 0557

    E-Mail: unitkom@kbriwina.at
    Website: www.kbriwina.at

    Schweizer Staatsbürger:
    Für nähere Informationen für die Einreisebedingungen für Schweizer Staatsbürger wenden Sie sich bitte an die Botschaft des Landes in Bern:

    Botschaft der Republik Indonesien
    Elfenauweg 51
    3006 Bern, Schweiz

    Tel: (+41) 352 09 -83/-84/-85
    Fax: (+41) 351 6765

    E-Mail: info@indonesia-bern.org

  • Medizinische Versorgung
    Die medizinische Versorgung auf Bali ist in den Touristenzentren gewährleistet und auch in den Dörfern gibt es Mediziner, welche aber oft nicht englisch sprechen. Jedoch gibt es auf Bali kein Krankenhaus, in dem lebensgefährliche Verletzungen behandelt werden, in solchen Fällen gibt es einen Transport nach Jakarta oder Singapur, weshalb es sehr wichtig ist eine Reisekrankenversicherung mit Rücktransport abzuschließen.

    Sie sollten ausschließlich Wasser hygienischen Ursprungs trinken, also kein Leitungswasser. Auch auf Eiswürfeln in Getränken sollte man lieber verzichten.

    Impfungen
    Empfohlen werden die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Weitere Informationen und eine ausführliche Beratung erhalten Sie bei Ihrem Reisemediziner. Bei direkter Einreise aus Deutschland bestehen keine Impfvorschriften.

    Infektionskrankheiten
    Dengue Fieber: Dengue Fieber kommt in Indonesien gehäuft vor. Die Viruserkrankung wird von überwiegend tagaktiven Mücken übertragen. Ein Übertragungsrisiko besteht ganzjährig mit Häufung während der Regenzeit. Eine Impfung oder Chemoprophylaxe ist nicht möglich. Konsequente Barrieremaßnahmen (Schutz vor Mückenstichen, s.u.) sind die einzig möglichen Schutzmaßnahmen.

    Malaria: Auf Bali besteht ein geringes Malaria Risiko.

    Mit einer Reiseapotheke wappnen Sie sich gegen die häufigsten Erkrankungen oder kleine Notfälle. Denken Sie auf jeden Fall auch an ein Durchfalltherapeutikum, Moskitoschutzmittel wie NoBite oder Antibrumm etc., Mittel zum Mildern von Juckreiz und natürlich Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von mindestens 20, besser aber 30 sowie Salbe für Sonnenbrand oder Blasen. Wir empfehlen, alle Medikamente die man regelmäßig einnimmt, auch nach Bali mitzunehmen.

  • Landeswährung
    Die indonesische Währung nennt sich Rupiah (Rp., IDR), es gibt sie in Münzen und Scheinen, wobei der höchste Schein einen Wert von 100.000 Rupiah hat.

    Geldumtausch
    Der Wechselkurs von Banken ist amtlich festgelegt, es ist aber möglich, dass andere Wechselstuben (Money Changer) einen etwas günstigeren Wechselkurs anbieten. Die Wechselstuben im Flughafen bieten mitunter einen sehr schlechten Kurs und auch in den Hotels sind die Kurse oft schlechter. Achten Sie beim Geldwechsel darauf, keine Scheine in zu schlechtem Zustand zu bekommen, diese werden oft nicht angenommen. Es empfiehlt sich, schon zu Hause ein bisschen Bargeld zu wechseln, um die ersten Ausgaben vor Ort abzudecken und dann in Ruhe mehr Geld zu wechseln.

    Barzahlung
    Mit Bargeld kann problemlos bezahlt werden, besonders in kleineren Läden, in Dörfern und auf Märkten wird meist nur Bargeld akzeptiert. Daher sollte man sich mit ausreichend Barmitteln ausstatten.

    Zahlung mit EC-/Kreditkarte
    Mit den gängigen Kreditkarten kann man in den meisten Hotels, besseren Restaurants und Geschäften bezahlen, man sollte die Kreditkarte jedoch nie aus den Augen lassen, da Kreditkartenbetrug weit verbreitet ist. Mit Kreditkarten und zum Teil auch mit der Maestro Karte kann man in den Touristenzentren an vielen Orten an Geldautomaten (ATM) Bargeld abheben. Wir empfehlen Ihnen, sich mit ihrer Bank in Verbindung zu setzen, um sich über die anfallenden Gebühren der jeweiligen Banken vor Ort zu informieren.

    Reiseschecks
    Reiseschecks sind zu empfehlen, da sie guten Schutz vor Diebstahl bieten, allerdings sollte man immer die Schecks und die Kaufbestätigung getrennt aufbewahren.

  • Das Auswärtige Amt gibt auf seiner Website im Bereich "Reise und Sicherheit" neben aktuellen Reiseinformationen und Sicherheitshinweisen auch stets die aktuellen Adressen der diplomatischen und konsularischen Vertretungen sowie weitere Informationen zu Reisen und Gesundheit an. Bitte informieren Sie sich hier über die aktuellen Adressen und Telefonnummern der Botschaften und des Generalkonsulats: www.auswaertiges-amt.de.

    Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
     Jl. M.H. Thamrin No. 1
    Jakarta 10310, Indonesien  

    Tel: +6221 3985 5000
    Fax: +6221 3985 5130

    E-Mail: info@jaka.diplo.de
    Web: http://www.jakarta.diplo.de

    Für Schweizer Staatsbürger erteilt das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) Auskunft:
    https://www.eda.admin.ch/eda/de/home.html

    Österreichische Staatsbürger erhalten Informationen vom Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres:
    http://www.bmeia.gv.at/

  • Auf Bali beträgt die normale Stromspannung 220 Volt Wechselstrom, ein Adapter ist nicht notwendig, außer für die Schweizer Drei-Pol-Stecker. Die Spannung kann manchmal instabil sein und zwischen 110 und 310 Volt variieren. Bei empfindlichen Geräten sollte man daher vorsichtig sein.

  • In einem sogenannten „Wartel“, das sind Telefonläden auf Bali, kann man telefonieren. Mit einer indonesischen Prepaid Karte kann man außerdem günstig mobil telefonieren, das Guthaben kann man an jeder Ecke aufladen.

    Die Vorwahl nach Deutschland kann variieren, so kommt es vor, dass entweder die 00149 oder 00849 vorgewählt werden muss. Um nach Indonesien zu telefonieren benötigt man die Vorwahl 0062.

  • Die meisten Hotels und Restaurants bieten kostenloses WLAN an, an abgelegenen Orten ist die Verbindung aber eher schlecht. In Touristenorten gibt es außerdem Internetcafés.

  • Die Einfuhr von Bargeld und Zahlungsmitteln mit einem Gegenwert, der 100 Mio. IDR (derzeit ca. 7.000 EUR) überschreitet, muss bei der Einreise dem indonesischen Zoll gemeldet werden. Unterbliebene oder zu niedrige Meldungen werden mit Geldstrafe bis zu 300 Mio. IDR geahndet. Für die Ausfuhr von Bargeld und Zahlungsmitteln, die den Gegenwert von 100 Mio. IDR überschreitet, ist eine Genehmigung der Zentralbank (Bank Indonesia) erforderlich. Nähere Informationen unter http://www.bi.go.id.

    Dem Auswärtigen Amt liegen darüber hinaus keine Hinweise auf besondere Zollvorschriften vor.

    Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie direkt bei der Botschaft Ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden. Die Website des indonesischen Zolls ist teilweise in englischer Sprache verfügbar.

    Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Website des deutschen Zoll www.zoll.de ansehen oder telefonisch erfragen.

  • Im Reisepreis sind keine Reiserücktrittskosten-, Reiseabbruch- oder Reisekrankenversicherungen enthalten. Falls Sie bei der Buchung noch keine Versicherung abgeschlossen haben, empfehlen wir Ihnen den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung und Auslandskrankenversicherung von unserem Partner Hanse Merkur: Weitere Infos finden Sie hier

    Bei Krankheit im Ausland werden von den gesetzlichen Krankenkassen grundsätzlich keine Krankenrücktransporte erstattet und die Kosten für eine Heilbehandlung müssen oft in bar bezahlt werden. Auch bei einer Reiseversicherung, die über eine Kreditkarte gebucht wurde, sind oft nur stark eingeschränkte Leistungen enthalten. Um sich in allen Situationen während Ihrer Reise sicher zu fühlen und auch im Ernstfall schnelle, zuverlässige und kompetente Hilfe zu erhalten, empfehlen Ihnen daher dringend den Abschluss einer guten Reiseversicherung.

  • Nach der Leistung Ihrer Restzahlung, also ca. 3 Wochen vor Reiseantritt, erhalten Sie Ihre kompletten Reiseunterlagen per Post inkl. weitere wichtigen Informationen, Teilnehmerliste, Kontaktdaten Ihrer Ansprechpartner vor Ort und detailliertem Reiseverlauf sowie einer Packliste. 

  • Bitte beachten Sie, dass Sie für Ihre rechtzeitige Anreise zum Flughafen selbst verantwortlich sind. Bitte finden Sie sich frühzeitig vor Abflug am Flughafen ein und berücksichtigen Sie auch immer die Hochsaison- und Ferientermine bei Ihrer Planung. Sollten Sie mit der Bahn anreisen, beachten Sie bitte, dass man bei öffentlichen Verkehrsmitteln Verspätungen nie ausschließen kann und wählen Sie generell eine Zugverbindung mit einem gewissen Zeitpuffer. Falls Sie mit dem Auto anreisen, erkunden Sie sich bitte auch rechtzeitig bezüglich eventueller Staumeldungen. Für einen reibungslosen Reiseverlauf bitten wir Sie auf Ihrem Flug die aktuellen Gepäckbestimmungen Ihrer Airline zu beachten.

    Für Ihren Hin- und Rückflug wird empfohlen, dass Sie sich die Flugzeiten nochmals vor An- und Abreise rückbestätigen lassen. Bitte beachten Sie, dass die im Preis enthaltenen Flugsteuern (wenn Sie einen Flug bei uns gebucht haben) zum Teil starken Schwankungen unterliegen können, deshalb behalten wir uns Preisänderungen vor.

Die Reiseinformationen lehnen sich an die Veröffentlichungen des Reisemedizinischen Zentrums - Tropeninstitut Hamburg und des Auswärtigen Amts an. Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen. Einreisebestimmungen können sich jederzeit ändern. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit kann nicht übernommen werden. Stand Februar 2017. Zum Abgleich unserer Angaben können Sie jederzeit die Einreisebestimmungen noch einmal auf der Website des Auswärtigen Amtes abrufen. 
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/LaenderReiseinformationen_node.html

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