Wichtige Hinweise

Aktuelle Infos zu Land & Leuten, nützliche Hinweise, praktische Tipps und Einreisebestimmungen für Malaysia & Borneo

Reiseinformationen Malaysia & Borneo

Infos & Tipps für Reisen nach Malaysia & Borneo mit Kindern

Vorstellung des Landes

Vor einer Familienreise ergeben sich häufig Fragen rund um das Reiseland. Hier finden Sie interessante Infos rund um einen Malaysia & Borneo Urlaub mit Kindern.

  • Malaysia besteht aus zwei Teilen - dem auf der malaiischen Halbinsel gelegenen Westteil mit der Hauptstadt Kuala Lumpur und dem auf der Insel Borneo gelegenen Ostteil. Beide sind voneinander durch das Südchinesische Meer getrennt. Westmalaysia grenzt im Norden an Thailand und im Süden befindet sich auf einer vorgelagerten Insel Singapur. Ostmalaysia grenzt südlich an Indonesien und im Norden wird das Sultanat Brunei von Malaysia eingeschlossen.

  • In Malaysia herrscht ein äquatoriales tropisches Klima mit zwei Monsunzeiten: dem Nordwest-Monsun und dem Südwest-Monsun. Von Oktober bis Februar fällt deshalb an der Ostküste der Halbinsel sowie in den Bundesländern Sabah und Sarawak viel Regen. An der Westküste der Halbinsel ist in den Monaten April und Mai sowie Oktober und November mit Schauern zu rechnen. Die durchschnittliche Temperatur schwankt zwischen 13 und 27 °C in den Bergen und in Kuala Lumpur nur sehr gering zwischen 22 und 32 °C. Temperaturen über 35 °C sind eher selten. Die Luftfeuchtigkeit ist sehr hoch, sie beträgt an manchen Tagen bis zu 90 %.

  • Malaysia hat eine Bevölkerungszahl von ca. 30 Mio. Einwohnern mit einem Bevölkerungswachstum von 1,47%. Durch die von unterschiedlichen Völkern geprägte Geschichte, ist die Bevölkerung Malaysias eine Vielvölkerkultur. Die Bevölkerung besteht aus 50,4% Malaien, 23,7% Chinesen, 11% indigener Bevölkerung, 7,1% Indern und 7,8% andere.

    Der Landesteil auf der Insel Borneo macht etwa 60% der Landesfläche aus, trotzdem leben dort nur knapp 1/5 der Bevölkerung. Im kleineren Westteil leben hingegen etwa 80% der Bevölkerung. Durch die multikulturelle Herkunft der Bevölkerung gibt es einen Schmelztiegel der Religionen, die alle friedlich Tür an Tür leben. Die indigenen Volksgruppen leben hauptsächlich in den ostmalaysischen Staaten auf Borneo und stellen da etwa 2/3 der Bevölkerung dar. Diese Bevölkerung wird auch als Orang Asli bezeichnet. Ihnen gehört eine Vielzahl ethnischer Gruppen an. Diese Volksgruppen sind jedoch immer mehr vom Aussterben bedroht, da die jüngeren Generationen in die Städte ziehen.

  • Die Küche Malaysias profitiert von der Vielvölkerkultur und bietet verschiedenste Gerichte. Von chinesischen Schweinefleischgerichten über muslimischen Malaien als „halal“ geltendes Hühner- oder Rindfleisch bis zu Indischem „Mutton“, in Malaysia findet man Spezialitäten aus allen Kulturen. Das malaysische Nationalgericht Nasi Lemak, in Kokosnussmilch gegarter Reis mit verschiedenen Beilagen, bekommt man aus mobilen Garküchen sogenannten „Hawker Food Stalls“ an jeder Straßenecke.

    Für Obstliebhaber ist Malaysia ein Paradies. Neben vielen bekannten tropischen Früchten wie Ananas, Melonen und Mango gibt es auf Märkten und an Straßenständen verschiedene andere Exoten. Haben Sie schon mal Rambutan, Mangostane oder Durian gegessen?

    Die Malaysier essen mit der rechten Hand, da die linke als unrein gilt, jedoch findet man fast überall Besteck. Jedoch fehlt zumeist das Messer und man ist üblicherweise nur mit Gabel und Löffel.

    Wasser wird immer kostenlos serviert, in chinesischen Restaurants wird gegen ein kleines Entgelt meist Tee serviert. Die Chinesen trinken liebend gerne Cognac und tatsächlich ist Malaysia eines der Hauptimportländer dieses Getränks. Die Inder trinken am liebsten Toddy, das ist leicht vergorenes Kokos-Palmbier oder Samsu, eine Art Branntwein. Da Malaien im Allgemeinen keinen Alkohol trinken, gibt es allerlei Fruchtsäfte, Softdrinks, Rosenwassermilch oder Eiswasser. Außerdem gibt es Kaffee und Tee in den verschiedensten Varianten sowie den Milo. Horlics ist ein Getränk auf Getreidebasis und unbedingt probieren sollte man Air Tebu (Zuckerrohr Saft) und Kelapa Muda (junge Kokosnuss).

  • Geschichte
    Die Geschichte von Malaysia ist geprägt durch seine strategische Lage an einem wichtigen Drehkreuz der Welt, sowie durch die unterschiedlichen Rassen, Religionen und Kulturen die in dem Land zusammenleben und –wirken.

    Malaysia wurde 8.000 v. Chr. von Völkern aus Nordchina und Indien besiedelt. 3.000 vor Christus erreichten weitere Zuwanderungswellen, Vorfahren der heutigen Bevölkerung, aus China und auch Indien das Land. Die Urbevölkerung wurde von den Einwanderern in das Inselinnere, den Urwald, zurückgedrängt. Dank der strategischen Lage Malaysias wurde es um 600 nach Christus zu einem der wichtigsten Handelsplätze in Südostasien. Durch die Handelsbeziehungen zu China und Indien etablierten sich der Buddhismus sowie der Hinduismus in Malaysia. Der Handel boomte und die Handelsbeziehungen wurden ausgedehnt. Die Straße von Malakka zählte zu den bedeutendsten Gebieten für die Schifffahrt.

    Das 7. bis 14. Jahrhundert war geprägt von der königlichen Herrschaft der Srivijaya, dem Königreich von Sumatra. Im 14. Jahrhundert übernahm das hinduistische Reich Majapahit die Kontrolle. Im 15. Jahrhundert verbreiteten arabische Händler den islamischen Glauben und die Kultur in Westmalaysia und im 15. Jahrhundert wurde das Sultanat Malakka gegründet. Da Malakka einen strategischen Ort für den Schiffsverkehr darstellte, eroberten im 16. Jahrhundert die Portugiesen die Stadt. Die Stadt wurde ein bedeutender Handelsplatz für Gewürze und viele Kaufleute ließen sich auf der malaysischen Halbinsel nieder. Im 17. Jahrhundert übernahmen die Niederländer die Herrschaft der Portugiesen und im 18. Jahrhundert besetzten die Briten einige Teile Malaysias. Im 19. Jahrhundert standen immer mehr Regionen unter englischer Krone. Der Handel mit China florierte und es kamen mehr Immigranten aus China.

    1957 wurden die Malaysia unabhängig und nur 6 Jahre später entstand aus der einstigen Föderation der heutige Staat Malaysia.

    Wirtschaft
    Malaysia ist ein Schwellenland. Allerdings hat sich Malaysia in den letzten Jahrzenten wirtschaftlich stark entwickelt. Das jährliche Pro-Kopf-Einkommen konnte durch das wirtschaftliche Wachstum auf über 10.000 USD gehoben werden. Es ist demnach auf dem besten Weg zur Industrienation. Auch außenwirtschaftlich hat sich das Land stark entwickelt. 1970 war es noch agrarischer Rohstofflieferant und heute ist es eine der wichtigsten Handelsnationen im Bereich der elektronischen Güter geworden. Malaysia ist ein weltweit führender Mikrochipexporteur und der bilaterale Handel mit Deutschland beträgt inzwischen über 10 Mrd. Euro jährlich. Außerdem exportiert Malaysia Palmölerzeugnisse, tropische Hölzer, Gummi, Pfeffer, Kakao, Öl- und Latexprodukte sowie Holzmöbel.

    Malaysia will bis 2020 den Status eines entwickelten Industrielandes erreicht haben. Zwölf Schlüsselbereiche für die weitere Entwicklung wurden definiert und es wurden weitreichende Investitionsziele festgelegt. Diese sind Erdöl und Erdgas, Palmöl, Finanzdienstleistung, Handel, Tourismus, Informations- und Kommunikationstechnik, Ausbildung, elektrische und elektronische Produkte, Geschäftsdienstleistungen, private Gesundheitspflege, Landwirtschaft sowie die Entwicklung des Großraums Kuala Lumpur.

    Politik
    Malaysia ist eine föderale, parlamentarische Wahlmonarchie britischer Prägung, in der Verfassungspraxis lassen sich allerdings autoritäre Züge beobachten. Das Parlament ist sehr schwach und der Premierminister hat eine sehr starke Stellung. Der Staat ist föderativ gegliedert und besteht aus 13 Bundesstaaten. Staatsoberhaupt von Malaysia ist der König, Regierungschef der Premierminister. Der König wird alle fünf Jahre von den Sultanen neu gewählt. Seit 2011 regiert Sultan Tuanku Abdul Halim Mu’azam Shah in seiner zweiten Amtszeit.

  • Der Islam ist die offizielle Religion in Malaysia, doch alle anderen Religionen, auch die, der ethnischen Gruppen werden frei ausgelebt und akzeptiert.

    1. Januar                                     Neujahr

    Ende Januar/ Anfang Februar       Chinesisches Neujahr

    1. Februar                                    Tag des Bundesterritoriums

    9. Februar                                    Thaipusam (Hindu-Fest)

    01. Mai                                        Tag der Arbeit

    03. Juni                                       Geburtstag des Yang di-Pertuan Agong (König)

    Ende Juli                                      Aidil Fitri (Fest des Fastenbrechens)

    31. August                                   Nationalfeiertag

    Anfang September                        Aidil Adha (Islamisches Opferfest)

    16. September                              Malaysia-Tag

    02. Oktober                                  Muharram (Islamisches Neujahr)

    29. Oktober                                  Diwali / Dipavali (Hinduistisches Lichterfest)

    12. Dezember                              Geburtstag Mohammeds

    25. Dezember                              Weihnachten

  • Ursprünglich sind die Malaien Animisten, was bedeutet, dass sie daran glauben, die ganze Welt sei von Geistern aller Art bevölkert. In den Städten sind die meisten traditionellen Überzeugungen verschwunden, auf dem Land hingegen gibt es nach wie vor einige Tabus. Hier werden immer noch Geisterabwehren durchgeführt und magische Beschwörungen zelebriert. Die Tabus dienen einerseits dazu, die Geister milde zu stimmen, unterstützen die Eltern aber auch bei der Erziehung, da viele Tabus auch logische Hintergründe haben, manche erinnern aber einfach nur an Aberglauben, so darf man unter keiner Wäscheleine hindurchgehen, da man sonst an unheilbarem Rheumatismus erkrankt.

    Durch die ethnische Vielfalt des Landes, sind die Malaysier sehr offen, freundlich und tolerant. Sie freuen sich sehr über Besuche, die sich mit ihren Sitten und Ritualen vertraut gemacht haben oder ein paar einfache Worte sprechen können.

    Die Begrüßung in Malaysia ist eher zurückhaltend und man verneigt sich mit einem kleinen Nicken. Der klassische Handschlag, den wir kennen, ist hier nicht üblich. Zudem wird das zeigen mit Fingern und Füßen auf andere als beleidigend empfunden.

  • Bahasa Melayu (Malay) ist die Landessprache. Die verschiedenen ethnischen Gruppen sprechen unterschiedliche Sprachen und Dialekte. Malaiisch ist einer der Sprachen die am häufigsten weltweit gesprochen werden, denn auch in Singapur, Brunei oder Indonesien wird ebenfalls malaiisch gesprochen.

    Englisch ist jedoch sehr weit verbreitet. Sämtliche Bahn-und Busfahrpläne sowie die Beschilderung an den Straßen sind auch in englischer Sprache vorhanden.

  • Ökologische Vielfalt
    Malaysia ist großflächig von Wald bedeckt. Dieser ist somit wichtigster Bestandteil der Umwelt und bietet Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten.

    Umweltsituation & Nachhaltigkeit
    Mit wirtschaftlichem Fortschritt, werden allerdings auch die Rohstoffe und daraus erstellten Produkte mehr und mehr exportiert. Malaysia hat viele Teile des ursprünglichen Urwalds gerodet und durch Palmöl und Kautschukplantagen ersetzt, da es von den Erzeugnissen wirtschaftlich enorm profitiert. Viele Umweltorganisationen setzen sich deshalb gegen die Rodung und die damit einhergehende Destruktion der vielen natürlichen Lebensräume für verschiedene Tier- und Pflanzenarten ein. Einigen Organisationen ist es gelungen zum Schutz der ursprünglichen Wälder und Arten, National Parks zu erweitern.

    Vegetation
    Nirgendwo sonst auf der Welt gibt es solch eine Vielfalt an Pflanzen- und Tierarten wie in den südostasiatischen Regenwäldern. Da es hier seit über 130 Millionen Jahren keine Klimaänderung gab konnten sich viele Arten ungestört entwickeln. Besonders auffällig in den Wäldern sind natürlich die größten Bäume, insbesondere die „Dipterocarpaceen“, welche bis zu 40 Meter in den Himmel reichen. Im Wald wachsen die unterschiedlichsten Bäume und Pflanzen – ohne sich gegenseitig den Platz wegzunehmen. Kletterpalmen können außerdem bis zu 60 m lang werden und selbst an den Bäumen wachsen andere Bäume, wie zum Beispiel die Würgefeige.

  • Die Hälfte aller Tierarten in Malaysia sind Baumbewohner (in Europa nur ein Sechstel) und wie überall auf der Welt wo es Regenwald gibt, leben hier besonders viele Tiere. In den Bäumen leben viele Affen wie Makaken, Gibbons und in Ost-Malaysia auch der berühmte Urang Utan. Des Weiteren leben hier Elefanten, Leoparden, Tiger, Panther, Nashörner, Rehe, Tapire, Flughörnchen, Lemuren und viele mehr.

    Besonders Ornithologen kommen in Malaysia voll auf ihre Kosten, die Vielfalt der Vogelarten ist überwältigend.

    Zudem gibt es noch 111 Schlangenarten, 100 Süßwasserfischarten, Reptilien wie zum Beispiel Krokodile, Warane und Echsen sowie die berühmten, leider aber immer seltener werdenden Meeresschildkröten.

Reisetipps und Hinweise

Hier finden Sie aktuelle Einreisebestimmungen, praktische Hinweise und sonstige Tipps für Ihre Reise mit Kindern nach Malaysia & Borneo.

  • Reisepass & Visum
    Zur Einreise benötigen Sie einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate nach Einreisedatum gültig sein muss. Für deutsche Staatsangehörige besteht keine Visumspflicht, bei einem Aufenthalt ohne Berufstätigkeit bis zu 3 Monaten.

    Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.

    Für aktuelle Einreisebestimmungen wenden Sie sich bitte an die indische, oder die deutsche Botschaft.

    Deutsche Staatsbürger:
    Für nähere Informationen für die Einreisebedingungen für Deutsche Staatsbürger wenden Sie sich bitte an die Botschaft des Landes Malaysia in Berlin:

    Botschaft von Malaysia
    Klingelhöferstrasse 6
    10785 Berlin

    Tel: +49 30 885 74 90
    Fax: +49 30 855 749 50/55

    E-Mail: mwberlin@malemb.de
    Website: www.kln.gov.my/perwakilan/berlin

    Österreichische Staatsbürger:
    Für nähere Informationen für die Einreisebedingungen für Österreichische Staatsbürger wenden Sie sich bitte an die Botschaft von Malaysia in Wien:

    Botschaft von Malaysia in Wien
    Floridsdorfer Hauptstrasse 1-7
    Florido Tower 24. Stock
    1210 Wien, Österreich

    Tel. (+43 / 1) 505 10 42
    Fax (+43 / 1) 505 79 42

    E-Mail: embassy@embassymalaysia.at
    Web: http://www.kln.gov.my/web/aut_vienna/home

    Schweizer Staatsbürger:
    Für nähere Informationen für die Einreisebedingungen für Schweizer Staatsbürger wenden Sie sich bitte an die Botschaft des Landes in Bern:

    Botschaft von Malaysia in Bern
    Jungfraustrasse 1
    3005 Bern, Schweiz

    Tel: (+41)/(0) 31 350 4700
    Fax: ( +41)/(0) 31 350 4702

    E-Mail: malberne@kln.gov.my

  • Medizinische Versorgung
    Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr, insbesondere für diverse Darminfektionen. Eine sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene sollte unbedingt durchgeführt werden.

    In den Großstädten gibt es allgemein eine befriedigende Gesundheitsversorgung. An der Westküste der malaiischen Halbinsel herrschen weitgehend hygienische Verhältnisse und in den städtischen Gebieten sind westliche Arzneimittel in der Regel erhältlich.

    Ein persönliches Gespräch mit Ihrem Arzt und die Informationen des Gesundheitsamts sind ratsam. Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringend empfohlen. Auch eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.

    Teile Malaysias sind immer wieder vom sogenannten „Haze“ betroffen. Beim „Haze“ handelt es sich um periodisch auftretende, Smog-ähnliche Luftverunreinigungen, die durch Brandrodung und Schwelbrände in Malaysia und Indonesien verursacht werden. Je nach Wetterlage können die Schadstoffwerte, die von malaysischen Stellen veröffentlicht werden, täglich und von Ort zu Ort schwanken. Es wird daher empfohlen, sich regelmäßig aus der lokalen Presse über die aktuelle Belastung am Aufenthaltsort zu informieren. Soweit dort stark erhöhte Schadstoffkonzentrationen vorliegen, können Reizungen der Augen und der Atemwegsorgane auftreten. Insbesondere Herz- und/oder Lungenkranke sowie ältere Personen und Kleinkinder sind stärker gefährdet, aber auch gesunde Erwachsene sollten dann eine körperliche Betätigung im Freien vermeiden und weitere Vorsichtsmaßnahmen treffen. Menschen mit den genannten oder anderen einschlägigen gesundheitlichen Problemen (Asthmatiker, Allergiker, u.a.) sollten vor Reisen in eventuell betroffene Gebiete einen Arzt konsultieren.

    Impfungen
    In Malaysia sind keinerlei Impfungen zwingend vorgeschrieben. Für genaue Informationen sollten Sie einen Termin bei Ihrem Hausarzt vereinbaren. Es bestehen keine Impfvorschriften bei Einreise aus Deutschland. Empfohlen werden die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.

    Infektionskrankheiten
    Die folgende Liste gibt einen generellen Überblick über mögliche Infektionskrankheiten. Ob im individuellen Einzelfall ein erhöhtes Risiko besteht, oder ob von einer seltenen Infektion eine Gefahr ausgehen könnte, ist nur durch eine persönliche Beratung zu klären. Die meisten Infektionen werden durch Wasser, Nahrung, Insekten oder engen körperlichen Kontakt übertragen. In der Regel ist das Risiko einer Infektionskrankheit klein, wenn man sich während der Reise umsichtig verhält und die Hygieneregeln beachtet.

    Hepatitis A, Magen-Darm-Infektionen: Ansteckung durch verunreinigte Nahrungsmittel, Trinkwasser, Hände, ungenügend gegarte oder kalte Speisen, nicht pasteurisierte Milch, u. a.

    Malaria, Dengue-Fieber: Ansteckung durch Insekten (vorwiegend in Jahreszeiten mit starken Niederschlägen). Die Übertragung von Malaria erfolgt durch den Stich der abend- und nachtaktiven Anopheles-Mücke. Unbehandelt verläuft diese Krankheit für Europäer möglicherweise tödlich. Eine Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Daher ist es wichtig, beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit den behandelnden Arzt über den Aufenthalt in einem Malariagebiet zu informieren. Auf Borneo besteht ein mittleres Malariarisiko. Die Küstenregionen sowie Städte und das Gebiet um die Hauptstadt auf der malaysischen Halbinsel gelten als malariafrei.

    Das Dengue-Fieberwird durch den Stich der tagaktiven Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag und ausgeprägten Gliederschmerzen einher. Da es derzeit weder eine Impfung noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen, z.B. durch die Verwendung von Moskitonetzen, von mückenabwehrenden Mitteln, so genannten Repellents und dem Tragen von körperbedeckender Kleidung. In Malaysia ist ständig mit einem Übertragungsrisiko zu rechnen, dass nach stärkeren Regenperioden regional ansteigt.

    Bitte erkundigen Sie sich vor allem vor einem längeren Aufenthalt bei einem Tropenmediziner.

    Tollwut: Risiko durch streunende Hunde und Wildtiere. Die entsprechende Impfung bietet Schutz.

    Mit einer Reiseapotheke wappnen Sie sich gegen die häufigsten Erkrankungen oder kleine Notfälle. Denken Sie auf jeden Fall auch an ein Durchfalltherapeutikum, Moskitoschutzmittel wie NoBite oder Antibrumm etc., Mittel zum Mildern von Juckreiz und natürlich Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von mindestens 20, besser aber 30 sowie Salbe für Sonnenbrand oder Blasen. Wir empfehlen, alle Medikamente die man regelmäßig einnimmt, auch nach Malaysia mitzunehmen.

  • Landeswährung
    Die offizielle Währung von Malaysia ist der Malaysische Ringgit (MYR) welcher sich in 100 Sen unterteilt. Der Ringgit wird teilweise mit dem $-Zeichen abgekürzt. Bei Preisauszeichnungen kann dies zu Verwirrung führen, da nicht klar ist ob die Preise in US-Dollar, dem Brunei-Dollar, dem Singapur-Dollar oder dem Malaysische Ringgit ausgezeichnet sind. Bei Unklarheiten am besten gleich nachfragen um Verwechslungen zu vermeiden. Bargeld in Form von US-Dollar ist oft gern gesehen und erzielt gute Kurse.

    Geldumtausch & Bezahlung
    In den Städten können Sie an den Geldautomaten (ATMs) mit Ihrer Maestro Karte oder einer Kreditkarte Geld abheben. Es werden Kreditkarten (Visa oder Mastercard) sowie die Maestro GiroCard akzeptiert. Die ATMs befinden sich meist innerhalb der Bankfilialen und sind daher nach Geschäftsschluss nicht mehr zugänglich. Auf den kleineren Inseln sowie in den Nationalparks und in weiten Teilen von Borneo sind Geldautomaten eher selten. Bei Reisen in diese Gebiete ist die Mitnahme von ausreichend Bargeld zu beachten. Geldwechsel sind bei lizenzierten Geldwechslern meist günstiger als bei den Banken. Kreditkarten werden in den Städten, Hotels und Restaurants sowie den meisten Läden akzeptiert. Sie sollten die Kreditkarte beim Bezahlen jedoch nie aus den Augen lassen, da in Malaysia das heimliche Kopieren von Kreditkartendaten nicht selten vorkommt. Reiseschecks in Euro und US-Dollar können bei den Banken ohne Probleme eingelöst werden.

  • Das Auswärtige Amt gibt auf seiner Website im Bereich "Reise und Sicherheit" neben aktuellen Reiseinformationen und Sicherheitshinweisen auch stets die aktuellen Adressen der diplomatischen und konsularischen Vertretungen sowie weitere Informationen zu Reisen und Gesundheit an. Bitte informieren Sie sich hier über die aktuellen Adressen und Telefonnummern der Botschaften und des Generalkonsulats: www.auswaertiges-amt.de

    http://www.auswaertiges-amt.de Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
     Kuala Lumpur 26th Floor, Menara Tan & Tan
    207 Jalan Tun Razak, 50400 Kuala Lumpur

    Tel: + 60 321 70 9666
    Fax: +66 321 61 9800

    E-Mail: info@kuala-lumpur.diplo.de
    Web: www.new-delhi.diplo.de

    Für Schweizer Staatsbürger erteilt das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA):
    https://www.eda.admin.ch/eda/de/home.html

    Österreichische Staatsbürger erhalten Informationen vom Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres:
    http://www.bmeia.gv.at/

  • Der Strom kommt in Malaysia mit 240 V, 50 Hz aus der Steckdose. Die Spannung kann in ländlichen Gebieten abweichen. Die Mitnahme eines Adapters wird empfohlen, Sie erhalten diesen in einem Elektro Fachhandel.

  • In Malaysia können Sie von Münz- und Kartentelefonen lokale und internationale Telefongespräche führen. Für Auslandstelefonate und bei längerem Aufenthalt ist es ratsam eine Telefonkarte am Kiosk zu kaufen über deren Nummer die Gespräche ins Ausland relativ günstig sind. Für Handys gibt es SIM-Karten der lokalen Anbieter zu kaufen. Die Ländervorwahl aus Deutschland ist 0060 und nach Deutschland aus Malaysia 0049.

  • Internetzugang und Cafés gibt es in allen größeren Städten und Touristenorten. Auch W-LAN Verbindungen sind mittlerweile Standard, insbesondere in vielen Hotels.

  • Die malaysischen Zollvorschriften entsprechen hinsichtlich der Einfuhr von Waren, dem Transport von Tabak, Parfum und Alkohol internationalem Standard.
    Reisende, die Beträge über 10.000 US-$ ein- oder ausführen wollen, müssen dies mit einem hierfür vorgesehenen und am Flughafen erhältlichen Formblatt anmelden. Nähere Informationen unter www.customs.gov.my.

    Der Transport von lebendigen oder ausgestopften Tierarten, sowie Muschelgehäuse oder auch Bekleidung und Gegenstände, die aus den Häuten geschützter Tierarten hergestellt und in Malaysia käuflich sind, fallen unter das Washingtoner Artenschutzabkommen. Sowohl der Export aus Malaysia als auch der Import nach Deutschland sind unter hohe Strafen gestellt.

    Weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei der Botschaft Ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden.

  • Im Reisepreis sind keine Reiserücktrittskosten-, Reiseabbruch- oder Reisekrankenversicherungen enthalten. Falls Sie bei der Buchung noch keine Versicherung abgeschlossen haben, empfehlen wir Ihnen den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung und Auslandskrankenversicherung von unserem Partner Hanse Merkur: Weitere Infos finden Sie hier 

    Bei Krankheit im Ausland werden von den gesetzlichen Krankenkassen grundsätzlich keine Krankenrücktransporte erstattet und die Kosten für eine Heilbehandlung müssen oft in bar bezahlt werden. Auch bei einer Reiseversicherung, die über eine Kreditkarte gebucht wurde, sind oft nur stark eingeschränkte Leistungen enthalten. Um sich in allen Situationen während Ihrer Reise sicher zu fühlen und auch im Ernstfall schnelle, zuverlässige und kompetente Hilfe zu erhalten, empfehlen Ihnen daher dringend den Abschluss einer guten Reiseversicherung.

  • Nach der Leistung Ihrer Restzahlung, also ca. 3 Wochen vor Reiseantritt, erhalten Sie Ihre kompletten Reiseunterlagen per Post inkl. weitere wichtigen Informationen, Teilnehmerliste, Kontaktdaten Ihrer Ansprechpartner vor Ort und detailliertem Reiseverlauf sowie einer Packliste. 

  • Bitte beachten Sie, dass Sie für Ihre rechtzeitige Anreise zum Flughafen selbst verantwortlich sind. Bitte finden Sie sich frühzeitig vor Abflug am Flughafen ein und berücksichtigen Sie auch immer die Hochsaison- und Ferientermine bei Ihrer Planung. Sollten Sie mit der Bahn anreisen, beachten Sie bitte, dass man bei öffentlichen Verkehrsmitteln Verspätungen nie ausschließen kann und wählen Sie generell eine Zugverbindung mit einem gewissen Zeitpuffer. Falls Sie mit dem Auto anreisen, erkunden Sie sich bitte auch rechtzeitig bezüglich eventueller Staumeldungen. Für einen reibungslosen Reiseverlauf bitten wir Sie auf Ihrem Flug die aktuellen Gepäckbestimmungen Ihrer Airline zu beachten.

    Für Ihren Hin- und Rückflug wird empfohlen, dass Sie sich die Flugzeiten nochmals vor An- und Abreise rückbestätigen lassen. Bitte beachten Sie, dass die im Preis enthaltenen Flugsteuern (wenn Sie einen Flug bei uns gebucht haben) zum Teil starken Schwankungen unterliegen können, deshalb behalten wir uns Preisänderungen vor.

Die Reiseinformationen lehnen sich an die Veröffentlichungen des Reisemedizinischen Zentrums - Tropeninstitut Hamburg und des Auswärtigen Amts an. Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen. Einreisebestimmungen können sich jederzeit ändern. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit kann nicht übernommen werden. Stand Februar 2017. Zum Abgleich unserer Angaben können Sie jederzeit die Einreisebestimmungen noch einmal auf der Website des Auswärtigen Amtes abrufen. 
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/LaenderReiseinformationen_node.html

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Zur Reise

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